Video-Andachten
Bewegte (W)Orte
Heute sieht man noch nichts davon. Kein Pflänzchen, geschweige denn eine Ernte. Und dennoch ist es da. Daniel Paulus erinnert das an den Propheten Jesaja, der dem Volk Gottes zuruft: „Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht?“
Für Daniel Paulus ist dieses ein Mut machendes Wort - gerade in Krisenzeiten, auch in der Pandemie. Und auch die Jünger damals vor zweitausend Jahren erlebten nach der Krise von Karfreitag einen neuen Aufbruch. An Pfingsten sprießt diese Bewegung der aufbrechenden Kirche voller Kraft aus dem Boden.
Im Beitrag von Citypfarrer Dirk Keller geht es um das, was man alles machen müsste, um… und was einem Sorge bereitet und niederdrückt. Irgendwann ist die Leichtigkeit weg und das Ziel aus den Augen.
Dirk Keller erinnert sich an den Ausspruch Jesu: „Seht die Vögel unter dem Himmel. Sie säen nicht, sie ernten nicht. Und der himmlische Vater ernährt sie doch. Um wieviel mehr wird er für euch sorgen.“ Das stimmt zuversichtlich.
Sie blickt zurück mit Dankbarkeit und erinnert sich an die Menschen, die ihr bei ihrem Neuanfang in Karlsruhe geholfen haben. Und in diesem Beitrag einige wenige Tage vor Weihnachten denkt sie an diejenigen, die es nicht so gut haben.
Sie hat kein Patentrezept. Aber ein Wort des Propheten Jesaja möchte sie sich in diesem Advent zu Herzen nehmen…
Anne Helene Kratzert findet diese Geschichten im Kino, wie hier in der Schauburg, dem ältesten Kino von Karlsruhe. Zuallererst aber in ihrem Glauben. Das trägt und gibt ihr Kraft. In diesem tristen November, in diesem Jahr mit der Pandemie.
Was aber ist die Geschichte, die größer ist als sie selbst?
Was ist der große Bogen?
Die Reformation hat viele Veränderungen in Gang gesetzt. In dem Beitrag geht es um „Freiheit und Verantwortung“, denn: „Die Reformation tritt ein für Freiheit und die Verantwortung für unser Zusammenleben“.
Im Galaterbrief heißt es: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit.“ Zum Reformationstag erinnert der Apostel Paulus daran, dass Freiheit der DNA des Christentums eingeschrieben ist.
Und in diesem Monat jährte sich zudem auch die Deutsche Einheit zum 30. Mal. Auch hier, in der Friedlichen Revolution von 1989/1990, haben Christinnen und Christen eine wichtige Rolle gespielt. Kirchen waren den Demonstrierenden Schutzräume und Krafträume.
Das dachte sich auch das Evangelische Jugendwerk Karlsruhe und hat die Aktion „Briefe von Fremden“ ins Leben gerufen, die insbesondere älteren Menschen, die einsam sind, etwas Freude bringt. Davon erzählen Emilia, Fiona, Johannes und Bezirksjugendreferentin Daniela Unmüßig (Kontakt: daniela.unmuessig@juweka.de).
Die Aktion läuft seit Beginn der Corona-Pandemie und geht weiter. Wer möchte, kann sich daran mit Fotos und Geschichten beteiligen. Die Jugendlichen bereiten die Materialien auf und stellen sie als Briefe zusammen.
Briefe, die aufbauen, Trost und Orientierung geben – davon gibt es in der Bibel einige. Zum Beispiel im Umgang miteinander und in der Gemeinde. Auch davon erzählt dieser Beitrag der „Bewegten (W)orte“.
Wo finde ich Gott? Wie kann ich ihm begegnen?
Eine Antwort auf diese Frage lautet: Da, wo wir ihn suchen. Und oft genug in gar nicht so heilig aussehenden Gefilden.
Für Gabriele Hug, Pfarrerin an der Christuskirche und Polizeiseelsorgerin in Karlsruhe, zeigt die Arbeit in der Polizei immer wieder: Gott macht uns zu seinen Partnerinnen und Partnern und begegnet uns im Alltag.
Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu.
Doch wer bin ich eigentlich? Und warum komme ich so selten dazu?
Stefanie Heinlein weiß von den Herausforderungen des Alltags: eine gute Mutter sein, eine Fülle von Termine mit einem Lächeln meistern... Wenn das alles nur so leicht wäre.
Zum Glück gibt es dann auch diese Momente - wenn Sie einfach mal sie selbst sein darf und es sich gut gehen lassen kann. Wie jetzt im Sommer, wo sie am Liebsten zum Sonnen und Schwimmen ins Freibad geht. Genuss pur! Und ein Satz aus der Bibel hilft ihr auch immer wieder auf...
Für Pfarrerin Dr. Judith Winkelmann ist ihr Glaube wie der Gang auf einen Berg. Von oben bekommt sie eine neue Sicht auf ihr Leben. Wie diese neue Perspektive entstehen kann, zeigt die Durlacher Stadtkirchenpfarrerin mit einem Gang auf den Turmberg, eines der beliebten Ausflugsziele und Treffpunkte in Durlach. Und sie erklärt, was der Gang auf den Berg mit der Verklärungsgeschichte Jesu im Neuen Testament zu tun hat.
In diesem Beitrag geht es in die Evangelische Jakobusschule in Karlsruhe. Auch wenn die meisten Kinder und Jugendlichen wieder in den Kitas und Schulen sind, ist von Normalität immer noch nicht zu reden. Über die zurückliegenden Wochen und Monate sagt Schuldekan Thomas Schwarz: „Ich habe meine Schülerinnen und Schüler und ebenso meine Kolleginnen und Kollegen vermisst“. Jetzt, wo Präsenzunterricht wieder möglich ist, empfiehlt er: „Wir müssen reden über das, was wir erlebt und empfunden haben. Wir sind gefragt als Weggefährten auf der Suche nach dem guten Weg. Dabei können wir von unserer Hoffnung erzählen und Segen weitergeben.“
Bewegte (W)orte #11 - (21.06.2020)
In diesem Beitrag geht es in die Waldstadt, in die Emmaus-Kirche zu Pfarrer Dr. Micha Willunat. Zurzeit ist das Emmaus-Gemeindezentrum eine Baustelle. Was heißt, hier wird einiges neu und schön. Der eingerüstete Kirchturm inspirierte Pfarrer Willunat zum Thema seines geistlichen Impulses: „Das Leben ist eine Baustelle“, denn auch im eigenen Leben geht es oft zu wie auf einer Baustelle. Das ist dann nicht immer einfach, aber daraus kann viel Gutes und Neues entstehen.
In diesem Beitrag geht es mit Pfarrerin Catharina Covolo zum Gebet in die Friedenskirche nach Weiherfeld und zum geistlichen Impuls an die Alb. Hier an der Alb fährt sie oft entlang, wenn sie zwischen den Karlsruher Stadtteilen Weiherfeld-Dammerstock und Rüppurr pendelt, in denen sie als Pfarrerin arbeitet. Die Alb hat Pfarrerin Covolo auch zu ihrem geistlichen Impuls inspiriert, in dem es um Wege zueinander geht – gemäß dem Gebot Jesu, einander zu lieben.
In diesem Beitrag geht es mit Pfarrer Wolfgang Scharf in die Nordweststadt, in die Petrus-Jakobus-Kirche, die jüngste evangelische Kirche in Karlsruhe, und dort in den Raum der Stille zum Gebet. Von hier aus sind es nur wenige Meter zum Café "vis-à-vis" im benachbarten Gemeindehaus, das von einem engagierten Team von Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde geleitet wird.
Das Café ist ein beliebter Ort der Begegnung für den Stadtteil, ein Treffpunkt an dem die Besucher bei einem leckeren Stück Kuchen und einem guten Cappuccino miteinander ins Gespräch kommen. Mitarbeitende haben ein offenes Ohr, nehmen sich Zeit für einen Plausch. Seelsorge geschieht so, oft nebenbei. Davon erzählt auch der geistliche Impuls.
Aufgrund der Corona-Beschränkungen ist das Café derzeit nicht geöffnet. Aber hoffentlich bald wieder! Diese Online-Andacht will einen Vorgeschmack darauf geben.
In diesem Beitrag geht es mit Pfarrerin Claudia Rauch und Pfarrer Dirk Keller in die älteste Kirche in Karlsruhe, die Kleine Kirche, und dann – 150 Stufen – ganz nach oben auf die Dachterrasse der Stadtkirche direkt am Marktplatz. Von hier aus hat man nicht nur eine gute Sicht auf die Stadt, sondern ist auch dem Himmel ein Stück näher. Und das bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 20 Grad. So lässt es sich aushalten. In ihrem geistlichen Impuls zu Pfingsten sprechen beide über die Wirkung des Heiligen Geistes.
In diesem Beitrag geht es in die Philippuskirche nach Daxlanden und zu einem der Lieblingsplätze von Pfarrerin Anja Steinberg: an die Saumseen. Auf dem dazugehörigen Saumweg geht die junge Pfarrerin gerne einmal spazieren. Der Weg selbst inspiriert Pfarrerin Steinberg zu ihrem geistlichen Impuls, in dem es um Lebenswege geht – und die nötige Leitung, die sie von Gott immer wieder erbittet, erhofft und empfängt.
Bewegte (W)orte #6 - 17.05.2020
Pfarrer Markus Wittig nimmt uns mit zum Gebet in die evangelische Kirche nach Grötzingen, eine der ältesten evangelischen Kirchen in Karlsruhe. Das Wahrzeichen Grötzingens, der „verdrehte“ Kirchturm, ist Ausgangspunkt für den geistlichen Impuls, in dem es um die Frage nach dem Bösen geht – und um Jesu Kraft, die das Böse und den Tod überwunden hat.
Pfarrer Stephan van Rensen führt uns zum Gebet in die Matthäuskirche in der Südweststadt und bei strahlendem Sonnenschein zum Kolpingplatz und auf die Hirschbrücke. In seinem geistlichen Impuls geht es um Freiheit, die Liebe - und die Frage nach den persönlichen Quellen, die auch in diesen Tagen tragen.
Bewegte (W)orte #4 - 03.05.2020
Pfarrer Joachim Oesterle von der Evangelischen Markusgemeinde und Pfarrer Walter Boës von der Evangelischen Lukasgemeinde treffen sich auf der Hildapromenade – eigentlich ein belebter Ort, in diesen Tagen aber sind nur wenige Menschen zu sehen. In dem geistlichen Impuls geht es um die Verbundenheit – gerade dann, wenn der persönliche Kontakt nur schwer möglich ist. Zum Gebet geht es in die Markuskirche und auf den Yorckplatz.
Pfarrer Eberhard Weber aus der Evangelischen Kirchengemeinde „Zum Guten Hirten“ in Rintheim nimmt uns mit auf einen Rundgang durch den Bibelgarten direkt an der Kirche, in dem es jetzt schon kräftig blüht. Die Pflanzen, insbesondere die Gerste, inspiriert Pfarrer Weber zu seinem geistlichen Impuls.









