Prozessablauf

 
Im November 2020 hat der Prozess Kirche2030 mit der Vorlage des Konzeptvorschlags des Stadtkirchenrats in der Evangelischen Kirche in Karlsruhe begonnen. Die meisten Gemeinden und Regionen sind im Nachgang besucht worden, um den Konzeptvorschlag zu erläutern und erste Rückmeldungen einzuholen.
 
Rückmeldungen der Gemeinden, Werke und Dienste eingearbeitet

Zwischen Mai und Oktober 2021 haben sich Gemeinden, Regionen, Werke und Dienste in der Evangelischen Kirche in Karlsruhe mit dem Entwurf Kirche2030 auseinandergesetzt. Viele haben ihre Rückmeldungen - wie erbeten – schriftlich an die Synodale Arbeitsgruppe gegeben.

Die Synodale Arbeitsgruppe hat zwischen Oktober 2021 und April 2022 alle Rückmeldungen intensiv zur Kenntnis genommen und beraten. Sie hat versucht, entlang der im Konzept Kirche2030 vorgeschlagenen fünf Regionen alle Rückmeldungen zu bündeln und zu alternativen Szenarien zusammenzufassen. In der Tagung der Stadtsynode vom 8. April 2022 hat sie diese Szenarien vorgestellt. Damit ist die Arbeit der Synodalen Arbeitsgruppe beendet. Die Stadtsynode hat sich für das große Engagement bedankt.
 
Weitere Schritte
 
Entsprechend der Vorgaben der Landeskirche wurden die wesentlichen Entscheidungen für Transformation und Reduktion der kirchlichen Arbeit in den Kirchenbezirken bis Ende 2023 bearbeitet. Das Kernteam für den Prozess Kirche2030 in Karlsruhe hat für den Zeitraum von Frühjahr 2022 bis Winter 2023 die zu entscheidenden Fragen in drei Bearbeitungscluster aufgeteilt: 
  • Entscheidungen zu den Gebäuden im Rahmen der Ampelentscheidungen
  • Entscheidungen zu Kooperationsregionen und ihrer rechtlichen Ausgestaltung
  • Entscheidungen zur zukünftigen Zuordnung von Stellen für Pfarrer:innen und Diakon:innen (Bezirksstellenplanung).
Die Beratungen zu den Kirchenbildern haben die Entscheidungen bei Gebäuden, Kooperationen und Schwerpunkten theologisch geleitet.